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Kung Fu - Der Film

David Carradine
als Kwai Chang Caine


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als Meister Po


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ab 25. Juni 2009 im Kino:
die überdrehte und freche Martial-Arts Komödie

BIG STAN
(Regie: Rob Schneider, 109 Minuten)
mit David Carradine als Kung Fu Master!


 
Darsteller:     David Carradine als Kwai Chang Caine
     
Der Halb-Chinese Kwai Chang Caine zieht, nur mit seiner Flöte bewaffnet, barfuß durch das Land. Er wurde als Sohn einer Chinesin und eines Amerikaners in China geboren und wuchs in einem Shaolin-Kloster auf. Dort lernte er von dem blinden Meister Po die wahre Bedeutung des Lebens, den Einklang mit der Natur und Kung Fu, die höchste Form der waffenlosen Selbstverteidigung. Eines Tages tötete er aus Rache für den Tod seines Meisters Po den Neffen des chinesischen Kaisers und mußte fliehen - in das fremde Heimatland seines Vaters. Seitdem durchstreift Caine den Wilden Westen Amerikas, immer auf der Flucht vor den Häschern des Kaisers von China. Caine kämpft ums Überleben, gerät in Familienfehden und andere Streitigkeiten und macht sich schließlich auf die Suche nach seinem amerikanischen Halbbruder Danny.
       
       
David Carradine
       
Geboren wurde das Multitalent am Dienstag, 8. Dezember 1936 in Hollywood, Kalifornien, USA. Der Sohn des Schauspielers John Carradine und Halbbruder von Keith und Robert bewirbt sich nach dem High-School-Abschluss und dem College am Shakespeare Reportory Theatre in San Francisco. Er hat am San Francisco State College Musik studiert und gibt sein Bühnendebüt in Berkeley mit der Truppe des Theatre of the Golden Hind. Anschließend gehört er mehrere Jahre den Ensembles bekannter Off-Broadway-Bühnen an. Eine seiner aufregendsten Arbeiten ist sein "Othello", den er inszeniert und spielt.

Nach dem Wehrdienst unterzeichnet David einen Vertrag mit Universal und wird seit 1963 für diverse Fernsehserien verpflichtet. Der Auftritt in dem TV-Remake des Kinoklassikers "Mein großer Freund Shane" machen ihn 1966 bekannt - immerhin wurde Alan Ladd mit der Titelrolle 1953 zum Kinostar.

Dann dreht Carradine die TV-Serie "Kung Fu" (1972-75) und mit dem schlagfertigen Existentialisten wird er zum internationalen Star. 1965 gibt David Carradine in "Widersteh', wenn du kannst" sein Kinodebüt. Anfangs auf Rollen als harter Typ abonniert, spielt er bald unter den Regisseuren des "New-Hollywood"-Kinos, meist für den Produzenten Roger Corman. So in "Boxcar Bertha - Die Faust des Rebellen" (1972) von Martin Scorsese, mit Barbara Hershey und seinem Vater John Carradine. Geschildert wird der äußerst brutale Kampf einer Eisenbahnermiliz gegen gewerkschaftlich organisierte Arbeiter in den 30er Jahren.

Aber Carradine spielt auch andere Rollen wie in Hal Ashbys "Dieses Land ist mein Land" (1976) den Folksänger Woody Guthrie. Dem Film liegt die Autobiographie von Guthrie zugrunde. David Carradine ist auch der Interpret der Lieder in "Cannonball" (1976) von Paul Bartel. Da spielt er einen Teilnehmer des verrücktesten und mörderischsten Autorennes der Welt quer durch die USA. In "Das Schlangenei" (1977) von Ingmar Bergman ist er der Rolle eines jüdischen Trapez-Artisten in Berlin des Jahres 1923 zu sehen.

Während all der Zeit gehört Davids Liebe dem Theater. Er spielt in New York und San Francisco vor allem in Shakespeare-Inzenierungen wie dem denkwürdigen "Macbeth". In den 70er Jahren inszeniert er selbst ohne großen Anklang vier Filme.

In "Long Riders" (1979) von Walter Hill (1979) bildet er mit seinen Halbbrüdern eines der drei Brüderpaare und in "McQuade - Der Wolf" (1982) mimt er die Rolle des skrupellosen Gang-Führers Rawley Wilkes, einem ehemaligen Karate-Champion, der sich auf illegalen Waffenhandel verlegt hat. Höhepunkt dieses Filmes ist der Showdown zwischen David Carradine und Chuck Norris, zwei Meistern des asiatischen Kampfsports.

1986 und 1992 versucht versucht er in "Kung Fu - Der Film" und "Kung Fu - Im Zeichen des Drachen" an den Erfolg der TV-Serie anzuknüpfen.

Im letzten Jahr lief mit großem Erfolg sein Film "Kill Bill, Vol. 2" in den Kinos.

Er schrieb eine Autobiographie und mehrere Bücher über Kung Fu und die Shaolin. Seine Liebe gehört der Musik, er spielt schon seit seiner Kindheit Piano. Gitarre hat er durch seine Filmrollen gelernt und zur Zeit spielt er sogar ab und zu zusammen mit einer amerikanischen Band namens Soul Dogs, die eine Mischung aus Folk, Jazz, Popund anderen Stilrichtungen spielen.

David Carradine starb am 3. Juni in Bangkok, zwischen den Dreharbeiten zu seinem neuen Film Stretch. Zum gegenwärtigen Informationsstand sind die Todesumstände ungeklärt. Während zuerst von Suizid ausgegangen wurde, ist die Polizei hiervon inzwischen abgerückt und schließt auch Mord nicht aus.


      Weitere Filme mit David Carradine:
"Taggart" (1964), "Brillanten-Razzia" (1965), "Der gnadenlose Rächer", "Die Letzten vom Red River", "Pulver und Blei" (alle 1969), "Hexenkessel" (1973), "Wie Blitz und Donner" (1977), "Das Geheimnis des blinden Meisters", "U-Boot in Not" (beide 1978), "Das wilde Leben des Gauguin" (1980), "American Monster", "Eine irre Safari" (beide 1982), "In der Schusslinie" (1984), "Bohrinsel in Flammen", "Fackeln im Sturm" (TV-Mehrteiler), "Die Galgenvögel" (alle 1986), "Am Rande der Hölle", "Todesspiele" (beide 1987), "Crime Zone", "Der Tod im Morgengrauen", "Jackie und Denise", "Seine Rache kennt keine Grenzen" (alle 1988), "Ausweglos", "Fluchtpunkt Las Vegas", "Ein Vogel auf dem Drahtseil", "Matlock - Prozess hinter Gittern", "Todesambulanz", "Trau keinem Schurken" (alle 1989), "Future Zone", "Highway Chaoten", "Martial Law" (alle 1990), "Der beste Spieler weit und breit: Sein höchster Einsatz", "Deadly Surveillance", "Double Trouble - Warte, bis mein Bruder kommt", "Evil Toons - Flotte Girls im Geisterhaus", "Spaceshift" (alle 1991), "Animal Instincts", "Distant Justice - Das Recht des Stärkeren", "Night Rhythms" (alle 1992), "The Rage - Im Rausch der Gewalt" (1996), "Der Kuss des Mörders", "Letztes Gefecht am Sabre River", "Auf der Jagd nach dem Schatz von Dos Santos", "Unschuldig! Susan rennt" (alle 1997), "Verschollen - Allein auf der Pirateninsel", "Der Killer wohnt zur Untermiete", "American Rebel" (alle 1998), "Guaranteed On Delivery" (2000), "Kill Bill - Volume 1" (2003) und "Kill Bill - Volume 2" (2004).
       
       
Offizielle Seite:     http://davidcarradine.org/
       
      Onian A.V. Club - Interview
      David Carradine über Kung Fu als Fitness-Programm
       
       
       
 
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